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Wie alles begann

Schifffahrtskaufleute und im Seerecht spezialisierte Anwälte aus Hamburg und Bremen gründeten im Jahre 1983 die GMAA. Sie wollten der Seeschiffahrt eine kostengünstige und effektive Alternative zu den ausländischen Schiedsgerichten bieten. Darüber hinaus verfolgten die GMAA-Gründer das Ziel, das seerechtliche Schiedsgerichtswesen in den Seehafenstädten Hamburg und Bremen national und auch international zu fördern. Dazu sollten die gleichzeitig verabschiedeten leicht verständlichen Schiedsverfahrensregeln der GMAA und deren günstige Gebührenordnung beitragen.

Nachdem sich die GMAA im deutschen Markt schnell einen guten Ruf erwerben und sich so als attraktives Forum zur Streiterledigung etablieren konnte, weitete sich die Akzeptanz auch international aus. Im Jahre 1989 richtete die GMAA in Hamburg den IX. International Congress of Maritime Arbitrators  (ICMA IX) aus, an dem 250 Seeschiedsrichter aus 32 Ländern teilnahmen. Es folgten Delegationsreisen in viele, meist europäische Länder, in denen die Vorzüge der deutschen maritime Schiedsgerichtsbarkeit vorgestellt wurden. Im Jahre 2009 war die GMAA erneut Ausrichter der ICMA XVII. In 20 unterschiedlichen Sessions hielten 80 Referenten aus der ganze Welt Vorträge zu den unterschiedlichsten Themen aus den Bereichen See- und Schiedsgerichtsrecht.

Als Vorstandsvorsitzende der GMAA waren bisher tätig:

1983 - 1986    

Enno Jäger

1987 - 1995    

Hartmut von Brevern

1996 - 2001

Dr. Peter Holtappels

2002 - 2010    

Dr. Friedrich Strube

seit 2011  Jan Wölper

 

Von 1996 bis 2010 prägte Dieter Griebel als Sekretär mit Hingabe und Herzblut die Geschicke der GMAA. Sie ist ihm zu großem Dank verpflichtet.